Wiedersehen nach 50 Jahren

Blick auf den Kalterer See

 

Vor 50 Jahren habe ich, und mit mir meine Eltern und meine beiden Schwestern, auf dem Monte Penegal Skifahren gelernt. Das Hotel hat damals einem Orangen-Plantagen-Besitzer, Herrn Facchin gehört und es wurde schnell zu unserem Stamm-Urlaubsort für die Winterferien.

Der Monte Penegal

 

Es liegt ganz oben auf dem Berg wenn man am Mendelpass oben nach rechts abbiegt und hatte damals zwei Skilift-Anlagen, einen Tellerlift und einen Ankerlift. Damals hieß es noch Hotel Facchin, heute ist es das Panoramahotel Penegal.

Damals war es ein supermodernes Hotel mit einem tollen Unterhaltungsprogramm und ich habe die Zeit dort immer unheimlich genossen. Der Kontakt zu anderen italienischen Kindern war toll, es haben sich dort einige Freundschaften zwischen den Stammgästen gebildet und wir waren immer traurig, wenn der Urlaub zu Ende war.

Bei der Abreise gab’s immer Lunchpakete, unheimlich leckere, große Brötchen belegt mit dem besten Kochschinken, den ich jemals gegessen habe und Orangen, so süß und saftig, dass man sich schon auf den nächsten Urlaub gefreut hat.

Dieses Jahr nun sind wir, mein Mann und ich, zu einer Stippvisite hochgefahren auf den Penegal und ich war erstaunt, wie wenig sich an dem Hotel doch verändert hat. Es ist natürlich renoviert aber ich konnte beim  Eintritt in das Hotel sofort sagen, wo die Rezeption, der Speisesaal, die Treppe und der Aufzug sind. Ich wusste noch, dass es einen offenen Kamin gibt und wie es auf der Terrasse aussieht.

Von da oben hatte und hat man auch heute noch einen herrlichen Blick auf Bozen, auf den Kalterersee und die Dolomiten und wer in der Nähe ist, sollte unbedingt mal da hoch fahren.

Blick auf die Dolomiten
1967

Blick auf den Schlern Blick auf den Kalterer See Blick auf Bozen

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